Surfer Makai McNamara stürzt im Wasser: Nach Unfall im Koma

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“Es war so beängstigend”

Surfer stürzt mit Kopf auf Riff – und liegt nun im Koma

26.02.2025 – 17:10 UhrLesedauer: 2 Min.

Makai McNamara: Er wurde ins künstliche Koma versetzt.Vergrößern des Bildes

Makai McNamara: Ein heftiger Sturz hätte ihn beinahe das Leben gekostet. (Quelle: Erich Schlegel)

Makai McNamara ist im Wasser gestürzt und länger nicht mehr aufgetaucht. Nun liegt er im Koma.

Die Banzai Pipeline auf Hawaii ist berüchtigt für ihre gefährlichen Wellen – nun hat sie erneut einen Surfer in Lebensgefahr gebracht. Makai McNamara ist am Sonntag nach einem Sturz mit dem Kopf aufs Riff geknallt und musste vor Ort wiederbelebt werden. Wie sein Bruder Landon nun mitteilte, liegt der 29-Jährige auf der Intensivstation: “Das letzte Update ist, dass er für die nächsten 72 Stunden im künstlichen Koma gehalten wird”, schrieb er auf Instagram.

In seinem Beitrag beschrieb Landon MacNamara den Sturz aus seiner Sicht: “Es war so beängstigend, ihn nach dem Sturz auf dieser Welle nicht mehr auftauchen zu sehen. Ich wünschte, ich hätte mehr getan und wäre schneller bei ihm gewesen, aber ich weiß, dass er in guten Händen war, und ich habe einfach versucht, in diesem Moment so gut wie möglich für ihn da zu sein.”

Dazu bedankte er sich bei allen Beteiligten, die Makai McNamara an Land gebracht haben. “Sie haben ihn am Strand zurück ins Leben geholt. Es war wieder Leben in seinen Augen. Er hat gesprochen. Die Gefühle waren überwältigend”, hieß es weiter. Über seinen Worten teilte er ein schwarz-weißes Bild seines Bruders.

Auch Profi-Surfer Eli Olson zählte zu den Rettern. Dem lokalen Medium “Island News” erklärte er, dass er McNamaras Kopf über Wasser hielt: “Ich gab ihm ein paar Atemzüge, versuchte, ihm ein paar Kompressionen zu geben. Nach einer weiteren Runde Wiederbelebung begann er, Wasser auszuhusten.” Seiner Meinung nach war McNamara knapp zwei Minuten unter Wasser. Makai McNamara machte sich einen Namen durch sogenannte Big-Wave-Wettkämpfe (hohe Wellen, Anm. d. Red.).