Olympiasieger Chris Roy teilt traurige Krebs-Entwicklung

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“War entsetzlich”

Olympiasieger teilt traurige Krebs-Entwicklung

27.02.2025 – 15:16 UhrLesedauer: 2 Min.

Chris Hoy: Er ist siebenfacher Bahnrad-Weltmeister.Vergrößern des Bildes

Chris Hoy: Er ist siebenfacher Bahnrad-Weltmeister. (Quelle: IMAGO/Jamie Johnston/imago-images-bilder)

Chris Hoy hat im Bahnradsport viele Erfolge feiern dürfen. Im vergangenen Jahr sprach er über seine Krebserkrankung – nun ging er auf seinen Weg seitdem ein.

Der sechsmalige Olympia-Goldmedaillengewinner Sir Chris Hoy hatte im vergangenen Jahr Details zu seiner Krebserkrankung öffentlich gemacht. Nun hat der 48-Jährige in einem Interview erneut über seine Erkrankung und den sich ausbreitenden Tumor gesprochen.

Wie der englische “Mirror” berichtet, leidet Hoy an Prostatakrebs. Nun gab er im Podcast “The Mid Point” Einblicke in sein verändertes Leben. Zuletzt konnte er seine siebenjährige Tochter Chlose nicht mehr hochheben. Er erklärte nun: “Bei den Scans stellten sich Sekundärtumore in meiner Wirbelsäule heraus, die sich so weit in den Knochen eingegraben hatten, dass dieser gebrochen war.”

Die Ärzte hätten sofort Alarm geschlagen und Hoy verstanden, was diese Diagnose bedeute: “Als mir gesagt wurde, ich solle meine sechsjährige Tochter nicht hochheben, dachte ich mir: ‘Das hat wirklich Auswirkungen auf mein Leben.’ Also bekam ich Injektionen. Dabei wird in die Wirbel gebohrt, ein Zementmaterial wird hineingespritzt, das härtet aus, verschmilzt und macht die Wirbel wieder so gut wie neu.”

Besonders belastend empfand Hoy die Einschränkungen im Alltag mit seiner Familie. “Der Gedanke daran, sein Kind nicht hochheben zu können, war entsetzlich”, gestand er. Doch inzwischen kann er positive Fortschritte vermelden: “Für jetzt bin ich okay.”

Sein Ziel ist es nun, mehr Männer dazu zu bewegen, Vorsorgeuntersuchungen wahrzunehmen: “Für mich ist das Wichtigste, Bewusstsein zu schaffen und Männer dazu zu bringen, sich untersuchen zu lassen”, sagte Hoy Sky Sports im vergangenen Dezember. Er hofft darauf, anderen Betroffenen Mut machen zu können: “Wenn man es früh genug erkennt, ist es ganz einfach zu behandeln.” Zudem wolle er zeigen, dass auch schwierige Situationen im Leben gemeistert werden könnten.