FC Bayern | Joshua Kimmich: Das steckt hinter dem Vertragsknall

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Nach den erfolgreichen Vertragsverlängerungen mit Jamal Musiala, Alphonso Davies und Manuel Neuer sollte Kimmich eigentlich der nächste wichtige Zukunftsbaustein sein, der im Vertragsdomino der Bayern fallen sollte. Es schien zumindest der nahezu logische nächste Schritt zu sein. Jetzt haben sich die Dinge etwas geändert.

Als t-online Eberl am Donnerstag auf seine persönliche Bilanz nach einem Jahr als Verantwortlicher bei Bayern ansprach, ließ er das auch zumindest zwischen den Zeilen bereits durchblicken. “Mit den Vertragsverlängerungen von Jamal Musiala, Alphonso Davies und Manuel Neuer haben wir Spieler behalten, die Bayern München in sich tragen”, sagte er und schickte noch einen entscheidenden Halbsatz hinterher: “Bei anderen wird man sehen.”

Man muss kein Gedankenleser sein, um zu wissen, dass Eberl gerne auch Kimmich in dieser Aufzählung genannt hätte. Wenn er “über Phonzy und Jamal (Davies und Musiala; Anm. d. Red.) nachdenke”, seien das “Spieler, die bei Bayern München großgeworden sind, die mehr als sechs Jahre schon bei Bayern sind. Sie sind keine Eigengewächse, aber trotzdem bei Bayern gewachsen”, so Eberl. “So wie die ganzen Größen, die wir gestern (bei der Jubiläumsfeier zum 125. Geburtstag; Anm. d. Red.) gesehen haben, die lange bei Bayern waren.”

Kimmich ist seit 2015 in München und spielt momentan seine zehnte Saison für Bayern. Ob er im Sommer auch in seine elfte gehen wird, ist offen. Nach t-online-Informationen ist der FC Bayern zwar nach wie vor sein erster Ansprechpartner und auch seine erste Option, was seine Zukunftsplanung angeht. Kimmich fühlt sich mit seiner Frau und seinen vier Kindern wohl in München, hat erst kürzlich das neue Zuhause in Grünwald bezogen.