Leni Klum beeindruckt mit Glitzer und Wespentaille

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Zauberhaftes Kleid mit Wespentaille

Leni Klum beim Opernball – “Fühle mich wie eine Prinzessin”


Aktualisiert am 28.02.2025 – 08:06 UhrLesedauer: 3 Min.

The traditional Opera Ball in ViennaVergrößern des Bildes

Leni Olumi Klum (mitte) beim Opernball in Wien: Kann die 20-Jährige Walzer tanzen? (Quelle: REUTERS/dpa-bilder)

Keine Hollywoodstars, aber ein Haufen Prominente: Unter der eleganten Gästeschar am Wiener Walzer-Fest ist auch Leni Klum. Sie verzaubert in einem eleganten Glitzerkleid.

Österreichs High-Society feierte den Wiener Opernball ausgelassen, auch ohne Gesellschaftslöwe Richard Lugner. Im vergangenen August war der österreichische Baulöwe, der für seine Auftritte bei dem Ball bekannt war, im Alter von 91 Jahren verstorben.

Zahlreiche andere Prominente in extravaganten und aufwendigen Abendroben zogen dieses Jahr die Aufmerksamkeit auf sich. Unter den Gästen war etwa das Model Leni Klum in einem elegant geschnittenen glitzernd-braunem Kleid des französischen Designers Roland Mouret. Dank eingearbeiteter Mieder in seinen Kleidern gilt Mouret als “Meister der Sanduhrfigur”. Auch Leni Klum zeigte in dem Kleid ihre beeindruckende Wespentaille.

“Ich fühle mich wie eine Prinzessin”, sagte die 20-jährige Tochter von Heidi Klum dem Sender ORF. Leni hatte offenbar auf Einladung der Kristallfirma Swarovski einen Platz in der Loge beim Opernball. Zu ihrem Kleid trug sie drei Kristallketten, ein Swarowski-Armband und glitzernde Ohrringe. Der “Bild” verrät sie bei dem Event: “Tanzen kann ich schon, aber keinen Walzer.”

Dieses Jahr kam auch Richard Lugners Tochter Jacqueline zum Opernball. In ihrer Loge ließ sie symbolisch einen Stuhl frei. “Er hat eine riesengroße Lücke hinterlassen, und er wird vielen Leuten fehlen”, sagte sie vor dem Ball. Die Tochter kam in Begleitung des New Yorkers Künstler Alec Monopoly, der am Vortag ein großes Graffiti von Lugner auf dessen Einkaufszentrum gesprayt hatte.

Lugner war vor allem für seine vielen Besuche beim Wiener Opernball mit hochkarätigen Stargästen bekannt – denn er ließ sich seit 1992 jedes Jahr von einer prominenten Dame begleiten und sorgte mit den spektakulären Auftritten für Aufsehen. Unter anderem erschien er mit A-Promis wie Paris Hilton, Sophia Loren, Jane Fonda oder erst vergangenes Jahr mit Elvis Presleys Witwe Priscilla Presley. Damit sorgte er für internationale Aufmerksamkeit für die Veranstaltung und machte Werbung für sein Shoppingcenter.

Auch Lugners sechste und letzte Ehefrau Simone besuchte das Walzer-Fest. Die beiden hatten im vergangenen Juni geheiratet. Ende August starb Lugner im Alter von 91 Jahren. “Es ist schwierig”, sagte Simone Lugner über ihren Ballbesuch ohne Richard Lugner. Er sei ihr eine Stütze gewesen. “Jetzt fehlt er halt einfach”, sagte sie dem ORF. Die Witwe ließ sich von dem Ex-Chauffeur ihres Mannes begleiten.

Außerhalb der Staatsoper fanden mehrere kleine Demonstrationen linker Gruppierungen statt. Ihre Mottos: “Reichtum für Alle!” oder “Die Reichen tanzen – Wir protestieren gegen die ungerechte Verteilung”.

320 junge Debütantinnen und Debütanten zogen beim Opernball mit sommerlichen Blumensträußen feierlich auf dem Tanzparkett der Wiener Staatsoper ein. Die rund 5.200 Gäste des Events feierten vor dem Hintergrund einer Wirtschaftskrise und stark gestiegener Preise in Österreich. Der Ball ist nichts für schmale Brieftaschen. Eintrittskarten kosten 395 Euro. Ein Sitzplatz ist da noch nicht inkludiert – dafür sind mindestens 160 Euro extra zu bezahlen. Wer wirklich sehen und gesehen werden will, kann eine Loge um bis zu 25.500 Euro buchen. Hier lesen Sie mehr zu den sündhaft teuren Preisen bei dem Event.