Sie liebte viereinhalb Jahre lang Seglerin Lara Vadlau

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Viereinhalb Jahre

“Traumpaar”: DFB-Star liebte einst Olympiasiegerin

26.03.2025 – 10:12 UhrLesedauer: 2 Min.

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Lea Schüller: Sie spielt aktuell beim FC Bayern. (Quelle: IMAGO/Harry Langer/DeFodi Images)

Lea Schüller hatte sich stillschweigend nach viereinhalb Jahren Beziehung getrennt. Die sportlichen Karrieren sollten im Vordergrund stehen.

Für Lea Schüller war es ein schmerzlicher Entschluss: Die deutsche Fußball-Nationalspielerin und Stürmerin des FC Bayern trennte sich nach viereinhalb Jahren Beziehung von der österreichischen Seglerin Lara Vadlau. Die Hintergründe der Trennung blieben dabei lange unklar. Denn Schüller und Vadlau hatten sich bereits im November 2023 dazu entschieden, getrennte Wege zu gehen.

Die Beziehung sei zunehmend durch die Herausforderungen ihres beruflichen Alltags belastet worden, erzählte Vadlau im August des vergangenen Jahres im Podcast “Frühstück bei mir” des Österreichischen Rundfunks: “Wir haben uns vielleicht zwei oder drei Tage im Monat gesehen.” Oft sei Schüller unterwegs gewesen, wenn sie selbst nach Hause kam.

Vadlau hatte sich dazu entschieden, in den Profisport als Seglerin zurückzukehren: “Als ich gesagt habe, ich möchte wieder segeln, hat sie mich toll unterstützt.” Der rasante Umbruch führte aber wohl letztlich zum Beziehungsende. “Sie hat gesagt, sie leidet so sehr, dass wir uns nie sehen. Immer, wenn ich die Koffer packe, sei es für sie wie eine Trennung.”

Schüller habe gesagt, dass sie das nicht mehr schaffe “und möchte mir nicht im Weg stehen”, erklärte Vadlau weiter. Daher habe auch die Stürmerin einen Schlussstrich gezogen und entschieden, dass es besser ist, sich zu trennen. So können beide den Fokus auf ihre sportlichen Karrieren legen.

Kennengelernt hatten sich die beiden 2019 in München, ein Jahr bevor Schüller von der SGS Essen zum FC Bayern gewechselt war und Vadlau dort als Medizinstudentin zur Uni ging. Zeitweise lebten sie zusammen, teilten ihre Beziehung offen in den sozialen Medien. Bei der Trennung hingegen schwiegen beide über Monate.

Vadlau betonte, dass die Entscheidung, die Trennung nicht öffentlich zu machen, gemeinsam getroffen worden sei, um den sportlichen Fokus zu wahren und nicht durch Schlagzeilen über ihr Privatleben abzulenken. Rückblickend bedauerte sie jedoch das Ende der Beziehung. Es sei “unfassbar schade, weil wir in vielen Augen das Traumpaar schlechthin waren”, so die 30-Jährige.

Trotz der Trennung seien sie und Schüller weiterhin gut befreundet. So konnten sie sich bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris zwar nur bedingt unterstützen, erfolgreich waren aber sowohl Schüller als auch Vadlau. Die Nationalstürmerin holte mit Deutschland Bronze, der Österreicherin gelang mit dem sportlichen Partner Lukas Mähr in der 470er-Mixed-Bootsklasse sogar der Goldtriumph.

Ob es in Zukunft zu einer Versöhnung kommen könnte, ließ Vadlau offen: “Sag niemals nie, aber im Moment haben wir uns in verschiedene Richtungen entwickelt” – und das sei auch gut so.