Alba mit höchster Heimpleite der Geschichte in EuroLeague

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In EuroLeague

Historisches Debakel für deutschen Basketball-Klub

28.03.2025 – 23:13 UhrLesedauer: 1 Min.

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Basketball: Albas Tim Schneider (M.) konnte gegen Bologna nichts ausrichten. (Quelle: Andreas Gora)

Alba Berlin liefert gegen Bologna eine desaströse Vorstellung ab und kassiert die höchste Euro-Pleite in seiner Geschichte. Damit ist auch der letzte Tabellenplatz in der Euroleague besiegelt.

Alba Berlin erlebt in der Euroleague einen bitteren Abend: Im vorletzten Heimspiel der laufenden Saison geht der Bundesligist gegen Virtus Bologna deutlich unter. Gegen den Vorletzten der Tabelle unterlag das Team vor 8.397 Zuschauern in eigener Halle mit 64:108 (33:62). Damit steht bereits vor den letzten beiden Spieltagen fest: Alba wird die Euroleague erneut als Tabellenletzter abschließen.

Zunächst schien es, als könnte Alba mithalten – beim Stand von 4:4 war das Spiel noch ausgeglichen. Doch danach verloren die Gastgeber komplett den Faden. Offensiv gelang kaum etwas: Drei-Punkte-Würfe verfehlten das Ziel, einfache Korbleger wurden vergeben. Zwar funktionierte die Verteidigung zu Beginn noch halbwegs, dennoch lag Alba nach dem ersten Viertel bereits mit 15:27 zurück.

Im zweiten Abschnitt brach das Team dann vollständig ein. Bologna kam nun regelmäßig zu einfachen Würfen und nutzte die Schwächen der Berliner konsequent aus. Während die Gäste ihre Trefferquote hochhielten, häuften sich bei Alba Ballverluste und Fehlwürfe. Spätestens zur Halbzeit war ein deutlicher Klassenunterschied sichtbar.

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich am Bild wenig. Kurze Berliner Phasen der Gegenwehr wurden sofort im Keim erstickt. Zu Beginn des letzten Viertels war der Rückstand auf 47 Punkte angewachsen (44:91). Am Ende wurde es Albas höchste Niederlage auf europäischen Parkett.