Philipp Raimund gibt Update zur Höhenangst und Planica

7

Beim Teamfliegen in Planica suchten deutsche Fans Philipp Raimund vergeblich. Der DSV-Adler kämpft mit Höhenangst – und gab ein Update in Bezug auf Sonntag.

Philipp Raimund ist einer der besten deutschen Skispringer in dieser Saison. In Planica beim Skifliegen verzichtete der DSV-Adler jedoch erst auf einen Start und begründete das mit seiner Höhenangst. Allerdings ließ der 24-Jährige zuletzt offen, ob er beim Saisonabschluss am Sonntag im Einzel nicht doch noch einmal auf der Schanze zu sehen sei.

Während des Teamspringens am Samstagmorgen, bei dem Raimund nicht dabei war, wurde er von ARD-Moderatorin Lea Wagner gefragt: “Springen Sie morgen oder nicht?” Raimund erklärte: “Um es kurz zu machen: Ich werde morgen nicht fliegen. Ich habe letztendlich die Entscheidung getroffen mit dem Stef (Bundestrainer Stefan Horngacher, Anm. d. Red.), gestern schon.”

Dann erklärte der deutsche Springer weiter: “Wir haben uns darüber besprochen, wir wollen es nächstes Jahr auf eine andere Art und Weise angehen, dass wir das Ganze ein bissl mehr in Angriff nehmen, dass ich damit auch mehr klarkomme. Sodass es dann insgesamt weniger ein Problem ist.” Raimund sagte, dass er “nur bei manchen Skifliegen” Probleme habe. In dieser Saison habe er seine Höhenangst in Vikersund gemerkt.

Wie fühlt sich das an? “Ich kann fast eineinhalb Sekunden meinen Körper nicht mehr kontrollieren. Ich bin da wie in so einer Schockstarre”, so Raimund. In Bezug auf die Stimmung in Planica meinte er: “Ich bin jetzt hier gewesen und es hat sehr viel Spaß gemacht, zuzuschauen. Ich hoffe, dass es heute und morgen noch geiler wird. Es macht auf jeden Fall Bock.”

Dann kam er noch einmal auf seine persönliche Lage zu sprechen: “Ich habe noch ein paar Sachen im Kopf, die ich leider nicht ganz wegstreichen kann und deswegen sage ich: Dieses Jahr nicht, aber nächstes Jahr nehme ich es in Angriff.” Er beteuerte: “Ich will mich darum kümmern.”