FC Bayern will ihn wohl zum LAFC in die USA abgeben

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Bayerns spezieller Plan mit Müller

Wechselt der Weltmeister in die USA?

02.04.2025 – 09:26 UhrLesedauer: 2 Min.

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Thomas Müller: Sein Vertrag in München wird wohl nicht verlängert. (Quelle: IMAGO/Ulrik Pedersen/imago)

Dass Thomas Müller ab Sommer weiter für den FC Bayern spielen wird, gilt als ausgeschlossen. Doch der Klub hat offenbar eine Idee, wie es mit dem Altstar weitergehen könnte.

Als Profifußballer hat Thomas Müller nie ein anderes Trikot getragen als das des FC Bayern. Doch wie jüngst bekannt wurde, wird der deutsche Rekordmeister das im Sommer auslaufende Arbeitspapier des 35-Jährigen nicht nochmal verlängern – und hat damit Müller die Entscheidung über seine sportliche Zukunft im Klub bereits abgenommen.

Wie die “Sport Bild” nun aber berichtet, möchte der Weltmeister von 2014 aber noch ein Jahr Fußball spielen. Vor diesem Hintergrund scheinen die Bayern intern einen Plan auszuloten, Müller als Botschafter des Klubs auf dem amerikanischen Markt zu installieren. Denn: Mehrere US-Klubs sollen Interesse an einer Verpflichtung des Offensivakteurs haben. Dazu zählen wohl der FC Cincinnati und der San Diego FC.

Entscheidend ist aber, dass die Bosse der Münchner nun prüfen sollen, ob nicht noch ein anderer Klub Müller ein Angebot unterbreiten möchte: der Los Angeles FC. Der Klub aus der Hollywood-Metropole ist nämlich der Partnerklub der Bayern in den USA. In den Vereinigten Staaten findet im Sommer auch die Klub-WM statt, an welcher auch Deutschlands Vorzeigeklub teilnehmen wird. Spannend: Müllers Vertrag läuft noch bis zum 30. Juni. Zu diesem Zeitpunkt wären gerade einmal die Achtelfinalpartien des Wettbewerbs gespielt.

Laut Bericht gibt es noch keine Einigung darüber, ob Müller auch ohne neuen Kontrakt dann noch für den FC Bayern auflaufen wird. Die Thematik soll aber Teil der aktuellen Gespräche zwischen der Müller-Seite und den Bayern sein. Von denen soll es in den vergangenen Monaten einige gegeben haben.

Ursprünglich hieß es, der Klub – so hatte es Sportvorstand Max Eberl offenbar Müller vermittelt – wolle mit dem ehemaligen Nationalspieler verlängern. Das war im November. Müller soll um Bedenkzeit gebeten haben.

Mittlerweile haben sich die Vorzeichen aber geändert. So soll es vor zwei Wochen ein Gespräch zwischen Eberl und Sportdirektor Christoph Freund auf der einen Seite sowie Müller auf der anderen gegeben haben. Ein neues Vertragsangebot unterbreiteten die Bayern-Bosse dem Profi nicht – sehr zu dessen Verwunderung.

Der Grund dafür: Trainer Vincent Kompany kann Edeljoker Müller offenbar in der neuen Saison nicht mehr Spielzeit garantieren als aktuell. Potenziell würden seine Minuten auf dem Platz sogar noch abnehmen. Zudem möchten die Münchner sparen, was auch Vorstandsboss Jan-Christian Dreesen Müller in der vergangenen Woche bei einem weiteren Gespräch ohne Eberl und Freund mitgeteilt haben soll. Einen neuen Vertrag für die Klublegende hatte auch er nicht im Gepäck. Dreesen soll aber versucht haben, Müller, der aktuell noch zu den Spitzenverdienern im Verein gehört, eine andere Rolle im Klub schmackhaft zu machen.

Wie es nun weitergeht, bleibt derzeit unklar. Müller soll aber, ungeachtet seiner Bayern-Zukunft, diverse Angebote von TV-Sendern und Werbepartnern haben.