Jonas Meffert droht Ausfall gegen 1. FC Nürnberg – Nasenbeinbruch

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Wichtigem Stammspieler droht Ausfall gegen Nürnberg

Aktualisiert am 02.04.2025 – 11:35 UhrLesedauer: 8 Min.

Nach dem starken Saisonstart sind Jonas Meffert und der HSV zurück auf dem Boden der Tataschen.Vergrößern des Bildes

Jonas Meffert: Der Mittelfeldspieler ist im Trainingslager des HSV mit einem Teamkollegen zusammengestoßen. (Quelle: IMAGO/Michael Taeger)

Der Hamburger SV ist einer der größten Vereine Deutschlands. Im Newsticker auf t-online finden Sie alle wichtigen Meldungen rund um die “Rothosen”.

Der Hamburger SV muss vor dem wichtigen Auswärtsspiel beim 1. FC Nürnberg um den Einsatz von Mittelfeldspieler Jonas Meffert bangen. Der 30-Jährige zog sich im Trainingslager auf Mallorca bei einem Zusammenprall mit Neuzugang Emir Sahiti einen Nasenbeinbruch zu und reiste daraufhin vorzeitig zurück nach Hamburg.

Ob Meffert rechtzeitig einsatzbereit ist, bleibt ungewiss. Der Rest der Mannschaft absolviert am Mittwoch noch eine letzte Trainingseinheit auf der spanischen Insel, bevor es zurück in den Norden Deutschlands geht. Die Partie gegen Nürnberg findet am Samstag um 13 Uhr (live bei Sky) statt.

Der Hamburger SV hat einen neuen Meilenstein erreicht und zählt nun 120.000 Vereinsmitglieder. Wie der Zweitligist mitteilte, gehören nur sechs weitere Vereine in Deutschland einem so großen Mitgliederkreis an. Präsident Marcell Jansen zeigte sich erfreut über das stetige Wachstum: “Diese erneut sensationelle Marke beweist einmal mehr, wie besonders der Zusammenhalt innerhalb der HSV-Familie ist.”

Vor einem Jahr hatte der Traditionsverein noch 110.000 Mitglieder gezählt. Zum Vergleich: Der FC Bayern München verkündete Ende Februar, mittlerweile 400.000 Mitglieder zu haben – ebenso wie Benfica Lissabon. Beide Clubs gehören damit weltweit zur Spitze der mitgliederstärksten Fußballvereine.

Der Hamburger SV hat im Kurztrainingslager auf Mallorca bei strahlendem Sonnenschein seine erste Trainingseinheit absolviert. Auf dem Gelände von RCD Mallorca musste Trainer Merlin Polzin allerdings auf Immanuel Pherai und Dennis Hadžikadunić verzichten. Pherai blieb mit Fieber im Hotel, Hadžikadunić verfolgte das Training vom Seitenrand. Der Abwehrspieler hatte sich beim 0:0 gegen die SV Elversberg die Schulter ausgekugelt.

Die Tabellenführung zwar futsch, doch der Hamburger SV lässt sich davon nicht beirren: Der Hamburger SV will im Saisonendspurt der 2. Bundesliga nichts dem Zufall überlassen. Einen Tag nach dem 0:0 gegen die SV Elversberg kündigte der Tabellenzweite ein Kurz-Trainingslager auf Mallorca an. Von Sonntag bis Mittwoch bereitet sich das Team dort auf die entscheidenden Wochen im Aufstiegskampf vor.

“Wir wollen bewusst aus dem Trainingsalltag in Hamburg raus und uns mit intensiven und fokussierten Einheiten auf den Endspurt einstimmen sowie an zahlreichen Details arbeiten”, sagte HSV-Cheftrainer Merlin Polzin. Wichtig sei zudem die Teambildung: “Dazu werden wir auch bewusst viel Zeit miteinander verbringen, um als Team noch enger zusammenzurücken.”

RB Leipzig bedient sich bei der Kaderplanung für die kommende Saison bei einer Nachwuchshoffnung des HSV. Wie der Pay-TV-Sender Sky berichtet, haben sich die Leipziger die Dienste von Manuel Abbey gesichert. Der 16-jährige Offensivspieler kommt aus dem Nachwuchs des Hamburger SV und hat demnach bereits einen Vertrag unterschrieben. Der HSV erhält im Gegenzug eine Ausbildungsentschädigung.

Manuel Abbey durchlief sechs Jahre lang die Jugendabteilungen beim HSV. Im Sommer wird er nun Teil des Leipziger Nachwuchsprojekts.

Der Wechsel von Abbey ist bereits der zweite vielbeachtete Jugendtransfer innerhalb weniger Stunden: Zuvor hatte sich RB mit Warren Ngana (ebenfalls 16) von Djurgardens IF verstärkt.

Torjäger Davie Selke wäre bereit, auf bis zu eine Million Euro Jahresgehalt zu verzichten, um weiterhin für den HSV zu spielen. Laut “Bild”-Zeitung hat ein Bundesligist bereits konkretes Interesse angemeldet und bietet dem 30-Jährigen ein Jahresgehalt von “deutlich über 2 Millionen Euro”. Selkes Vertrag läuft im Sommer aus, würde sich aber bei einem Aufstieg um ein Jahr verlängern.