Interne Querelen beim BVB
Mit diesem Spieler verscherzte es sich Ex-Trainer Şahin
02.04.2025 – 16:36 UhrLesedauer: 2 Min.

Die aktuelle Saison verläuft für Borussia Dortmund alles andere als zufriedenstellend. Daran hat auch der Ex-Trainer seinen Anteil.
Das Kapitel Nuri Şahin ist beim BVB seit Anfang des Jahres Geschichte. Der 36-Jährige hatte das Team erst im vorherigen Sommer übernommen, konnte es aber nicht in die Erfolgsspur führen – im Gegenteil. Dortmund rutschte im Laufe der Saison immer weiter ab und bangt auch unter dem neuen Trainer Niko Kovač noch ums internationale Geschäft.
Wie die “Bild”-Zeitung nun berichtet, soll Şahin es sich mit einigen Spielern während seiner Amtszeit verscherzt haben – beziehungsweise teilweise sogar schon kurz davor. Als er in der Rückrunde der vergangenen Saison bereits als Co-Trainer für Edin Terzić gearbeitet hatte, soll ein flapsiger Spruch des Ex-Profis für Ärger gesorgt haben.
Was war passiert? Nach einem Mannschaftstraining entschieden sich Salih Özcan und Youssoufa Moukoko dazu, im Nachgang noch individuell Torschüsse zu üben. Şahin soll sich daraufhin einen Scherz erlaubt und den beiden Stars gesagt haben, dass das Extra-Training bei ihnen keinen Sinn ergeben würde. Der Spruch kam bei beiden Profis nicht gut an. Özcan soll das Şahin auch mitgeteilt haben. Das Verhältnis zwischen dem Coach und dem türkischen Nationalspieler war im Anschluss offenbar angespannt – und Özcan wurde zu Beginn von Şahins Amtszeit als Cheftrainer nach Wolfsburg verliehen.
Auch in einer Situation mit Pascal Groß soll Şahin sich ungünstig verhalten haben. Nach dem Champions-League-Spiel bei Real Madrid im Oktober soll der Neuzugang laut Bericht vom Trainer den Eindruck vermittelt bekommen haben, dass er bei der kommenden Ligapartie in Augsburg definitiv in der Startaufstellung stehen werde. Doch Groß fand sich zu Spielbeginn erneut auf der Ersatzbank wieder und hatte dafür offenbar wenig Verständnis. Das Thema soll auch in der Kabine schnell die Runde gemacht haben.
Insgesamt gab es wohl einige Spieler, die mit ihrer persönlichen Situation beim BVB nicht zufrieden waren. Dazu zählte sogar Stammtorwart Gregor Kobel. Der Schweizer störte sich offenbar an der Spielweise unter Şahin, konnte sich mit dieser nicht identifizieren – zum Beispiel, weil der Spielaufbau immer nur spielerisch gelöst wurde.