Musiklegende Neil Young bangt wegen Trump um US-Konzerte

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Sorge um US-Einreise

Musiklegende Neil Young: “Könnte ins Gefängnis gesteckt werden”


02.04.2025 – 20:47 UhrLesedauer: 2 Min.

Neil Young (Archivbild): Der US-Amerikaner kommt für ein Konzert nach Berlin.Vergrößern des Bildes

Neil Young (Archivbild): Der Musiker geht auf große Tour. (Quelle: IMAGO/Depositphotos)

Der Folkrock-Star will im Sommer auf Tour gehen. Allerdings macht sich Neil Young schon jetzt Sorgen angesichts einiger Konzerte. Grund ist US-Präsident Donald Trump.

Ab Juni geht der “Godfather of Grunge” auf große Welttournee. Neil Young hat rund 25 Shows in Europa und Nordamerika angekündigt. Der zweite Teil der Konzertreise bereitet ihm allerdings Sorgen: Der gebürtige Kanadier fürchtet, nicht wieder in die USA zurückkehren zu können.

“Wenn ich in Europa Musik machen werde und dort über Donald J. Trump spreche, könnte ich einer derjenigen sein, die nach Amerika zurückkommen und an der Einreise gehindert oder ins Gefängnis gesteckt werden, um auf dem Zementboden mit einer Aluminiumdecke zu schlafen”, schrieb der 79-Jährige auf seiner Webseite.

Er liebe Amerika und die Menschen dort, so Neil Young, der nach eigenen Angaben sowohl die kanadische als auch die US-amerikanische Staatsbürgerschaft besitzt, weiter. Aber er denke, dass Donald Trump “der schlechteste Präsident in der Geschichte des Landes” sei.

Seit dem erneuten Amtsantritt des Republikaners gibt es vermehrt Berichte darüber, dass Menschen bei der Einreise in die USA schärfer kontrolliert werden. In Einzelfällen werden sie nicht ins Land gelassen oder bekommen schon im Vorfeld nicht die erforderliche Einreisegenehmigung. US-Staatsbürgern wie Neil Young kann die Einreise legal allerdings nicht komplett verweigert werden.

Der Folkrock-Musiker plant im Rahmen seiner “Love Earth”-Tour auch in Deutschland Halt zu machen. Drei Konzerte sind dafür angekündigt. So wird Neil Young am 3. Juli in Berlin auftreten, einen Tag später in Mönchengladbach und am 8. Juli in Stuttgart. Direkt im Anschluss stehen mehrere Shows in den USA auf seinem Programm.