Fenerbahçe-Trainer Mourinho greift Galatasaray-Coach Buruk ins Gesicht

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Erneuter Eklat

Star-Trainer José Mourinho greift gegnerischem Coach ins Gesicht

03.04.2025 – 06:40 UhrLesedauer: 1 Min.

José Mourinho: Er trainiert seit Sommer des vergangenen Jahres Fenerbahçe Istanbul.Vergrößern des Bildes

José Mourinho: Er trainiert seit Sommer des vergangenen Jahres Fenerbahçe Istanbul. (Quelle: Yagiz Gurtug/imago-images-bilder)

Zum zweiten Mal innerhalb kürzester Zeit hat José Mourinho in der Türkei einen Eklat ausgelöst. Dieses Mal geht es um eine Konfrontation mit einem Trainer-Kollegen.

Ein emotionales Stadtduell zwischen Galatasaray und Fenerbahçe Istanbul im türkischen Pokal hat mit einem brisanten Zwischenfall abseits des Spielfelds geendet: Fenerbahçe-Trainer José Mourinho geriet nach der 1:2-Niederlage mit seinem Gegenüber Okan Buruk aneinander – und griff diesem unsanft an die Nase. Buruk ging anschließend zu Boden.

Schon das Spiel selbst war hitzig verlaufen. In der Nachspielzeit sahen gleich drei Spieler die Rote Karte: Kerem Demirbay und Barış Yilmaz aufseiten von Galatasaray sowie Mert Yandaş von Fenerbahçe. Die Auswechselspieler beider Klubs waren aneinandergeraten.

Für Mourinho ist es nicht der erste Konflikt in der laufenden Saison. Erst im Februar war der Portugiese vom türkischen Verband TFF für vier Spiele gesperrt worden. Hintergrund war ein Vorfall nach dem torlosen Liga-Duell gegen Galatasaray.

Nach dem Spiel hatte der Klub Rassismus-Vorwürfe gegen Mourinho erhoben. Der 61-Jährige bestritt die Anschuldigungen und reichte seinerseits Klage gegen Galatasaray ein. Die ursprünglich verhängte Geldstrafe in Höhe von 42.000 Euro wurde später auf 14.500 Euro reduziert, auch die Sperre wurde auf zwei Spiele verkürzt.

Mourinho hatte im Zusammenhang mit dem Vorfall den vierten Offiziellen der Parteinahme bezichtigt und behauptet, die Bank von Galatasaray habe nach einer Schiedsrichterentscheidung “wie die Affen gehüpft”.