Frauenfußball-WM 2031 und 2035
“Großartige Nationen”: Gastgeber stehen wohl fest
Aktualisiert am 03.04.2025 – 11:29 UhrLesedauer: 2 Min.

Die nächste Fußball-WM der Frauen findet in Brasilien statt. Doch was ist mit den Turnieren danach? Offenbar herrscht auch bei dieser Frage nun Klarheit.
Die Gastgeber der Frauen-Weltmeisterschaften 2031 und 2035 stehen offenbar fest. Wie Fifa-Präsident Gianni Infantino beim Uefa-Kongress in Belgrad mitteilte, gab es zum Ende der Frist für Interessenbekundungen nur jeweils eine gültige Bewerbung für die beiden Turniere. Damit dürften die kommenden Austragungen in den USA und im Vereinigten Königreich stattfinden.
Für das Turnier 2031 sei eine Bewerbung “von den USA potenziell gemeinsam mit anderen Concacaf-Mitgliedern” eingegangen, so Infantino. Als wahrscheinlicher Partner gilt Mexiko. Die Bewerbung für 2035 stammt laut Fifa aus Europa, genauer aus den vier Fußballverbänden des Vereinigten Königreichs – also aus England, Nordirland, Schottland und Wales.
“Die Weltmeisterschaften werden also in großartigen Nationen stattfinden, um den Frauenfußball zu boosten”, sagte Infantino. Wie bei den Männern soll künftig auch bei den Frauen die Zahl der Teilnehmerinnen steigen – von 32 auf 48 Teams.
Die USA hatten bereits öffentlich ihr Interesse an der Ausrichtung der WM 2031 signalisiert. Auch China, Japan und Südafrika waren als potenzielle Bewerber gehandelt worden, allerdings gingen von diesen Ländern offenbar keine gültigen Interessenbekundungen ein.
Im Februar hatten die britischen Verbände angekündigt, dass sie sich gemeinsam um die Endrunde 2035 bewerben wollen. Vorausgegangen war ein Beschluss des Fifa-Councils, die WM in Europa oder Afrika auszutragen. Auch Spanien hatte gemeinsam mit Portugal und Marokko eine Bewerbung in Betracht gezogen – diese Konstellation ist nun aber offenbar vom Tisch.
Die nächste Frauen-WM wird 2027 in Brasilien stattfinden. Dann noch mit 32 Teams. Deutschland hatte sich gemeinsam mit Belgien und den Niederlanden beworben, war jedoch unterlegen. Für die kommenden Weltturniere verzichtete der DFB auf eine weitere Bewerbung – und konzentriert sich stattdessen auf die EM 2029.