Trainerkarriere? Markus Eisenbichler äußert sich

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Nach Ende der sportlichen Laufbahn

Karriere als Trainer? DSV-Adler äußert sich

03.04.2025 – 15:10 UhrLesedauer: 2 Min.

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Markus Eisenbichler: Er ist sechsfacher Deutscher Meister. (Quelle: IMAGO/Igor Kupljenik / SPP/imago-images-bilder)

Das Karriereende von Markus Eisenbichler ist erst wenige Tage alt. Wie es für den EX-DSV-Adler weitergeht, ist noch offen.

Jahrelang gehörte Markus Eisenbichler zu den Leistungsträgern des deutschen Skisprung-Teams. Der Weltmeister von 2019 beendete am vergangenen Wochenende seine sportliche Laufbahn und wurde von seinen Liebsten und Teamkollegen in Planica noch einmal gebührend gefeiert.

Wie geht es für “Eisei” nun weiter? Nach dem Ende seiner aktiven Karriere denkt er zwar über einen Einstieg als Trainer nach – doch überstürzen möchte er nichts. “Erst mal arbeite ich bei der Polizei”, sagte der 34-Jährige der “Süddeutschen Zeitung”. Den möglichen Wechsel auf die Trainerbank schließt Eisenbichler nicht aus. Gleichzeitig betonte er, dass er derzeit noch zu emotional an der Sportart hänge: “Da möchte ich jetzt nichts überstürzen, da sind vielleicht auch ein, zwei Jahre Abstand ganz gut.”

Schon länger gilt ein Trainerjob als mögliche Perspektive für den sechsmaligen Weltmeister. Für ihn ist klar: Sollte er sich dafür entscheiden, “dann weiß ich, dass ich das zu einhundert Prozent machen würde”.

Neben seinem Einzel-WM-Titel gewann er mit dem Team insgesamt fünfmal WM-Gold. Bei den Olympischen Spielen 2022 in Peking sicherte er sich mit der Mannschaft die Bronzemedaille.

Zuletzt lief es sportlich jedoch nicht mehr rund. Nach einer kurzen Rückkehr in den Weltcup verpasste er sowohl die Vierschanzentournee als auch die Weltmeisterschaft in Trondheim. Die Wettkämpfe verfolgte er stattdessen “vor dem Fernseher, am Tablet oder Liveticker”, wie er sagte. Der Manipulationsskandal rund um das norwegische Team habe ihn dabei stark getroffen. Eisenbichler erklärte: “Das macht mich traurig und auch ein bisschen wütend.” Und weiter: “Die Norweger wären, schätze ich, auch ohne diesen Betrug sehr gut gesprungen.”