Newsblog zum 1. FC Köln
Auch gegen Hertha: FC muss weiter auf seinen Kapitän verzichten – drei Rückkehrer
Aktualisiert am 03.04.2025 – 15:40 UhrLesedauer: 45 Min.

Der 1. FC Köln ist der Fußballklub aus der Domstadt. Im Newsticker auf t-online finden Sie alle wichtigen Meldungen rund um die “Geißböcke”.
Donnerstag, 3. April 2025
Der 1. FC Köln muss auch gegen Hertha BSC auf Timo Hübers verzichten. Das bestätigte Trainer Gerhard Struber am Donnerstag auf der Pressekonferenz vor dem Spiel. Der FC-Kapitän hatte sich in der vergangenen Woche einen Tag vor dem Auswärtsspiel in Paderborn aufgrund eines Magen-Darm-Infektes abgemeldet. Darüber hinaus wird mit Neo Telle ein weiterer Innenverteidiger krankheitsbedingt fehlen.
Dafür kehren mit Julian Pauli, Dominique Heintz und Dejan Ljubicic drei Spieler in den Kader zurück, die zuletzt verletzungsbedingt oder wie im Falle von Ljubicic gesperrt gefehlt hatten. Auch Luca Waldschmidt steht wohl zur Verfügung, nachdem der Angreifer zuletzt aufgrund einer Blessur kürzer getreten war.
Noch keine Option ist derweil Damion Downs. Nach seinem Handbruch ist der Angreifer bislang nur teil-integriert im Training, da er noch nicht wieder auf die Hand fallen darf. Am Montag soll der 20-Jährige dann wieder vollständig einsteigen könnten. Zudem fehlen Jacob Christensen (Rückstand), Luca Kilian (Kreuzbandriss), Jusuf Gazibegovic und Linton Maina (beide Sprunggelenk).
Der 1. FC Köln treibt seine Professionalisierung im Frauen- und Mädchenbereich voran. Mit Philipp Backes hat der Club nun erstmals einen Kaderplaner für seinen weiblichen Leistungsbereich installiert. Der 36-Jährige war zuletzt viereinhalb Jahre für im männlichen Lizenzbereich von Fortuna Düsseldorf tätig, zuvor in gleicher Funktion bei Schalke 04.
Nun verantwortet der gebürtige Kölner und Absolvent der Deutschen Sporthochschule den Bereich Scouting und Kaderplanung bei den FC-Frauen. “Wir freuen uns, dass wir mit Philipp Backes einen erfahrenen Scout gewinnen konnten. Das Scouting und die Kaderplanung gehören zu den wichtigsten Säulen des Lizenzfußballs. Mit der Unterstützung von Philipp wollen wir die Potenziale dieses Bereichs weiter ausschöpfen”, sagt Bereichsleiterin Nicole Bender-Rummler.
Der 1. FC Köln ist mit guten und schlechten Nachrichten in die neue Trainingswoche gestartet. Mit Damion Downs (nach Handbruch) und Dominique Heintz (nach Muskelfaserriss) kehrten am Dienstagvormittag zwei Leistungsträger ins Mannschaftstraining zurück, sie dürfen auf ein Comeback am Samstagabend im Heimspiel gegen Hertha BSC hoffen.
Kapitän Timo Hübers, der die letzte Partie in Paderborn wegen Magen-Darm-Problemen kurzfristig verpasst hatte, und Luca Waldschmidt, der beim 2:1-Sieg in Ostwestfalen eine Blessur davongetragen hatte, fehlten bei der Einheit am Dienstag. Bei diesen beiden Stammkräften muss der FC nun wohl von Tag zu Tag schauen, was einen Einsatz gegen die Berliner angeht. Neben den Langzeitverletzten konnte auch Jacob Christensen (muskuläre Probleme) nicht am Teamtraining teilnehmen.
Florian Dietz kämpft gegen sein vorzeitiges Saisonaus an. Der Stürmer des 1. FC Köln, der in der Rückrunde auf Leihbasis für den österreichischen Bundesligisten SCR Altach aufläuft, hat sich in einem Testspiel während der Länderspielpause die Schulter ausgekugelt. “Flo wird uns die nächsten Wochen fehlen”, sagt Altachs Trainer Fabio Ingolitsch, hofft aber auf ein Comeback im Saisonendspurt.
“Gott sei Dank hat er sich entschieden, das auf konservativem Wege hinzubringen – das heißt ohne Operation”, ergänzt Ingolitsch. Eine OP hätte eine gut dreimonatige Pause nach sich gezogen. “Wir freuen uns über die Entscheidung, weil die Chance lebt, dass er noch mal für uns spielt”, so Ingolitsch, der das weitere Vorgehen wie folgt erklärt: “Es wird in den nächsten Wochen entscheidend sein, wie er sich fühlt, wann er bereit ist, wieder voll in die Duelle zu gehen.”
Der 1. FC Köln grüßt nach dem 27. Spieltag der 2. Bundesliga wieder von der Tabellenspitze. Der Sieg beim SC Paderborn beförderte die Geißböcke sieben Spiele vor Saisonende wieder auf Platz eins, nachdem der Hamburger SV gegen Elversberg nicht über ein Remis hinaus gekommen war. Zur Belohnung gab Trainer Gerhard Struber seinen Spielern zwei Tage frei.