Drama bei renommiertem Turnier
Pferd stirbt bei Hindernisrennen, Reiterin im Krankenhaus
Aktualisiert am 04.04.2025 – 14:37 UhrLesedauer: 1 Min.

Bei einer traditionsreichen Veranstaltung in England stürzen Pferd und Reiterin schwer. Für das Tier endet der Unfall tödlich.
Ein tragischer Zwischenfall hat den Auftakt des renommierten Grand National im englischen Aintree überschattet. Jockey Rachael Blackmore stürzte mit dem vierjährigen Wallach Willy de Houelle – das Pferd musste noch vor Ort eingeschläfert werden.
Schon früh im Rennen hatte Willy de Houelle Schwierigkeiten, am sechsten Hindernis kam es dann zum folgenschweren Sturz. Das Tier zog sich dabei tödliche Verletzungen zu. Blackmore wurde zunächst vor Ort im Krankenwagen behandelt und kam anschließend ins Krankenhaus. Englischen Medien zufolge soll ihr Zustand stabil sein.
Neben Blackmore kam auch Jockey JJ Slevin mit seinem Pferd Naturally Nimble zu Fall. Beide blieben aber unverletzt.
ITV-Kommentator Ed Chamberlain informierte während der Live-Übertragung über das tragische Geschehen: Willy de Houelle habe sich tödlich verletzt. Das Rennen gewann ein Schützling von Trainer Willie Mullins, doch der Sieg geriet angesichts der Ereignisse in den Hintergrund.
Ein Sprecher erklärte gegenüber dem “Mirror”, dass die Tierärzte nach eingehender Untersuchung zu dem Schluss gekommen seien, dass “die beste Maßnahme im Sinne des Wohlergehens des Pferdes eine schonende Einschläferung war. Unser tiefstes Mitgefühl gilt allen Beteiligten”, sagte er.
Laut Angaben der Tierschutzorganisation Animal Aid sind seit 2001 über 3.000 Pferde bei Hindernisrennen ums Leben gekommen.
Blackmore zählt zu den erfolgreichsten Reiterinnen im Hindernissport. 2021 war sie die erste Jockey, die beim Cheltenham Festival die meisten Siege erzielte – und gleichzeitig die erste Frau, die sowohl das Grand National als auch den Cheltenham Gold Cup gewann.