Max Eberl spricht über Zukunft von Thomas Müller

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Max Eberl lässt klare Antwort offen

Wegen Müller: Bayern diskutieren weiter

04.04.2025 – 20:54 UhrLesedauer: 2 Min.

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Max Eberl: Der Sportvorstand steht in München unter Druck. (Quelle: IMAGO/kolbert-press/Peter Fastl/imago)

Hat die Thomas Müller doch noch eine Zukunft als Spieler in München? Der Sportvorstand windet sich.

Beim FC Bayern steht die Personalie Thomas Müller weiterhin im Fokus – eine Entscheidung über seine Zukunft ist noch nicht gefallen. Sportvorstand Max Eberl betonte vor dem Bundesligaspiel beim FC Augsburg, dass aktuell alle Optionen auf dem Tisch liegen. “Wir diskutieren alle Szenarien, die möglich sind”, sagte Eberl bei DAZN über den langjährigen Bayern-Profi.

Zuvor hatte der “Kicker” berichtet, dass Müller im Sommer keinen neuen Vertrag mehr beim Klub erhalten soll. “Ich war auch überrascht”, sagte Eberl zu dem Bericht. Niemand aus dem Verein habe sich bislang dazu geäußert, betonte er: “Wir als Verein haben ja überhaupt nichts dazu gesagt, keiner hat sich dazu geäußert.”

Dass intern häufig Informationen an die Öffentlichkeit gelangen, sei ihm in seiner bisherigen Amtszeit bereits aufgefallen. “In meinen 13 Monaten im Verein habe ich schon mitbekommen, dass sehr viel nach außen dringt” – so auch im Fall Müller. Man nehme das zur Kenntnis und arbeite intern weiter an der Situation: “Wir machen in Ruhe unseren Stiefel weiter.”

Die Verbindung zwischen Müller und dem FC Bayern sei besonders, sagte Eberl weiter. Diese Beziehung sei “in die Wiege gelegt”, deshalb wünsche er sich, dass der Klub die Gespräche mit dem Spieler in Ruhe führen dürfe. “Diesen Austausch sollte man uns zugestehen, in aller Ruhe mit Thomas darüber zu reden”, so Eberl.

Nach Medienberichten gehe es jedoch nur noch um den Zeitpunkt, zu dem die Trennung bekannt gegeben werde, sowie um die genauen Rahmenbedingungen. Auf die Frage, ob Müller künftig sportlich noch eine Rolle spielen könnte, wollte Eberl nicht näher eingehen. “Kaderplanung ist ein sehr, sehr diffiziles Thema”, sagte er.