Ein Rätsel beschäftigt die Währungsexperten. Gewöhnlich steigt der Wert einer Währung eines Landes, wenn die Regierung Handelsbarrieren wie hohe Zölle errichtet. Diesmal aber nicht.
Der Harvard-Ökonom Greg Mankiw erklärt den konventionellen Mechanismus so: Wenn Amerikaner statt deutscher Autos amerikanische Autos kaufen, stellen sie weniger Dollar auf dem Markt für den Devisenumtausch bereit. Infolgedessen steigt der Wert des Dollars. Durch diese Aufwertung werden amerikanische Waren im Vergleich zu ausländischen Waren teurer. Das lässt den amerikanischen Export schrumpfen und den Import steigen.