Liveblog USA unter Trump: Demonstrationen gegen Trump und Musk in zahlreichen US-Städten

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In zahlreichen Städten in den USA haben Demonstranten gegen Präsident Donald Trump und seine Politik protestiert. In Washington zogen am Samstag tausende Demonstranten unter dem Motto „Finger weg!” zur nahe des Weißen Hauses gelegenen Parkanlage National Mall, um ihren Unmut über den Republikaner und dessen Berater Elon Musk kundzutun.

Sie trugen Schilder mit Aufschriften wie „Nicht mein Präsident!”, „Hört auf, Amerika zu zerstören”, „Schande über Trump”, „Finger weg vom Rechtsstaat” und „Finger weg von der Sozialversicherung”. Ein loses Bündnis linker Gruppierungen hatte in zahlreichen US-Städten zu Protesten gegen Trump aufgerufen.

Die Demonstranten kritisieren unter anderem Trumps Vorgehen gegen Migranten ohne Aufenthaltsgenehmigung, den Kahlschlag bei Bundesbehörden und Regierungsprogrammen und die aggressive Zollpolitik des Präsidenten. Sie werfen ihm auch vor, die Demokratie und den Rechtsstaat auszuhöhlen.

Am Samstag wurden die größten Proteste gegen Trump seit dessen Amtsantritt im Januar erwartet. Allerdings wurde mit weitaus weniger Demonstranten gerechnet als nach Trumps erstem Amtsantritt 2017, als allein an einer Großkundgebung in Washington mit dem Titel „Women’s March” geschätzt eine halbe Million Menschen teilnahm.