Werder Bremen schwer enttäuscht nach Niederlage gegen Bielefeld

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“Im Moment ist es scheiße”

Tränen und Enttäuschung bei Werder Bremen

26.02.2025 – 09:03 UhrLesedauer: 2 Min.

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Mitchell Weiser: Er spielt seit Juli 2022 in Bremen. (Quelle: IMAGO/Ralf Brueck/imago-images-bilder)

Freud und Leid liegen oft nah beieinander. So auch am Dienstagabend, als die Bielefelder ihren Pokal-Sieg feierten, während die Bremer trauerten.

Mit hängenden Köpfen verließen die Bremer Spieler den Platz, bei Mitchell Weiser war der Frust besonders groß – ebenso wie die Enttäuschung. Nach der 1:2-Niederlage im DFB-Pokal-Viertelfinale gegen Drittligist Arminia Bielefeld flossen beim Werder-Profi die Tränen. Im Anschluss folgten auch noch Pfiffe der eigenen Fans. Die große Chance auf das Halbfinale wurde leichtfertig vergeben, die sportliche Krise spitzt sich weiter zu.

Kapitän Niklas Stark war nach dem Pokal-Aus etwas ratlos. Er sagte im ZDF: “Wir haben nicht das Spiel gespielt, was wir spielen müssen. Wir laufen zur Zeit unserer Leistung hinterher. Es liegt an vielen, vielen Kleinigkeiten. Manchmal kann man im Fußball nicht alles erklären. Deswegen ist es manchmal so geil und manchmal so scheiße – bei uns ist es im Moment scheiße.”

Bremen hat in der Bundesliga zuletzt ebenfalls drei Niederlagen gegen den FC Bayern (0:3), die TSG Hoffenheim (1:3) und den SC Freiburg (0:5) kassiert. Die Pokalpleite reihte sich nun in diese Serie ein. Gegen Bielefeld schafften es die Bremer nicht, Lösungen gegen das starke Laufspiel zu finden.

Leonardo Bittencourt sagte daher: “Du musst dich ein Stück weit anpassen. Die machen den Raum zu. Du musst sie mit ihren Mitteln bekämpfen. Wir haben es nicht auf den Platz bekommen. Wir sind verdient ausgeschieden.” Während die Bremer sich über das Aus ärgerten, feierten die Drittliga-Spieler und bekamen von ihrem Trainer einen “Freifahrtschein” (mehr zu der Bielefeld-Feier lesen Sie hier).